„Der Mensch von heute weiß schon besser, daß Menschen einander niemals »besitzen«, daß sie einander gewinnen oder verlieren in jedem Augenblick des Lebens, und daß die Liebe überhaupt nur in ihrer tatsächlichen spontanen Wirkung »vorhanden« ist. Aus diesem Grunde ist es heute schwieriger, Frivolität oder Spiel gegen wirkliche Liebesergriffenheit abzugrenzen, und doch sind sie nicht stärker vermischt [...]
30. April 2009
Klassiker
Was ich mag: Seine Hand, egal ob es ihn schon länger gibt oder erst seit ein paar Stunden, auf meinem Oberschenkel, sobald ich zu ihm ins Auto gestiegen bin.
Neben dem Versprechen, der Aussicht, die diese Geste beinhaltet, signalisiert es auch: Anwesenheit, neben mir, bei mir. Zumindest bis zum Ende der Fahrt.